Die dänische Frauenfußball-Nationalmannschaft, Auftaktgegner der DFB-Elf bei der EM in England, hat sich betroffen über den Anschlag in einem Einkaufszentrum in Kopenhagen gezeigt. Die für Montag geplanten Medientermine des Teams wurden wegen der Bluttat, bei der am Sonntag mindestens drei Menschen getötet worden waren, abgesagt. „Dieses fürchterliche Ereignis hat die ganze Mannschaft und den Stab sehr bewegt“, sagte Nationaltrainer Lars Söndergaard: „An Tagen wie diesen wird einem wirklich bewusst, dass es Dinge gibt, die wichtiger und größer sind als Fußball. All unsere Gedanken sind bei den Opfern und deren Angehörigen.“ Die Vize-Europameisterinnen reisten am Montag nach London, wo sie am Freitag (21.00 Uhr/ZDF und DAZN) auf die deutsche Auswahl treffen.
Der dänische Fußball-Nationalspieler Christian Eriksen wechselt übereinstimmenden Medienberichten zufolge zum englischen Rekordmeister Manchester United. Wie unter anderem die Zeitungen „Guardian“ und „Telegraph“ berichten, unterschreibt der 30-Jährige bei den Red Devils einen Drei-Jahres-Vertrag. Eriksen stand bei der EM 2021 im Mittelpunkt, als er im Auftaktspiel der Dänen gegen Finnland im Kopenhagener Parken-Stadion plötzlich mit einem Herzstillstand auf dem Rasen zusammengebrochen war. Rettungskräfte mussten ihn wiederbeleben. Anschließend war ihm ein Defibrillator eingesetzt worden. Auf Vereinsebene spielte der Mittelfeld-Akteur zuletzt für den Premier-League-Club FC Brentford. Sein Vertrag bei Inter Mailand war aufgelöst worden, weil er in der italienischen Serie A mit Defibrillator nicht spielen darf.
Der FC Barcelona hat seine ersten zwei Zugänge des Sommers perfekt gemacht. Wie der Verein von Marc-Andre ter Stegen mitteilte, wechseln der Ex-Mönchengladbacher Andreas Christensen (FC Chelsea) und Franck Kessie (AC Mailand) nach Ablauf ihrer Verträge jeweils ablösefrei nach Katalonien. In beiden Kontrakten ist eine Ausstiegsklausel in Höhe von 500 Millionen Euro verankert.