München – Während einige Profis des FC Bayern schon wieder schwitzen, dürfen die Nationalspieler noch ein paar Tage länger die Beine hochlegen. Thomas Müller (32) genießt das. „In meinem Beruf bekomme ich nicht viele Chancen mal durchzuschnaufen“, schreibt der DFB-Star in der aktuellen Ausgabe seines Newsletters.
In den Beinen juckt es ihn trotzdem schon. Ein Grund: das Transfer-Karussell. „Ich verfolge aufmerksam, was sich in der Sommerpause im Vereinsfußball tut“, verrät Müller. „Der FCB hat sich mit drei Neuzugängen verstärkt. Auch bei unserer Konkurrenz hat sich einiges getan.“
Vor allem Vizemeister Borussia Dortmund hat investiert. Der BVB hat unter anderem Stürmer Sebastian Haller (28/Ajax Amsterdam), Angreifer Karim Adeyemi (20/Salzburg) sowie die Innenverteidiger Niklas Süle (26/FC Bayern) und Nico Schlotterbeck (22/Freiburg) geholt.
Die Bayern haben bislang für Mittelfeld-Juwel Ryan Gravenberch (20), Rechtsverteidiger Noussair Mazraoui (24/beide Ajax) und Sadio Mané (30/Liverpool) rund 50 Millionen Euro ausgegeben.
Vermutlich werden beide Mannschaften noch mal auf dem Transfermarkt aktiv. Dortmund mit Hoffenheim-Linksverteidiger David Raum (24/Vertrag bis 2026), die Bayern beispielsweise mit Juventus-Innenverteidiger Matthijs de Ligt (22/Vertrag bis 2024), der laut Berichten von Juventus Turin an die Isar wechseln möchte. Salihamidzic soll bereits Kontakt zu Juve aufgenommen haben. Verhandlungen werden in den kommenden Tagen erwartet. Die Bayern haben de Ligt schon seit seiner Zeit bei Ajax Amsterdam auf dem Radar. 2019 wechselte er allerdings nach Italien. Sollte er verpflichtet werden – Müller würde es sicherlich freuen. pk