FUSSBALL IN KÜRZE

Son zu Rassismus in Deutschland

von Redaktion

Der südkoreanische Topstürmer Heung-Min Son hat sich erstmals öffentlich zu Rassismusvorfällen geäußert, mit denen er in Deutschland konfrontiert war. „Ich hatte viel mit Rassismus zu kämpfen“, sagte der Angreifer von Tottenham Hotspur in Seoul: „Während dieser schwierigen Zeit dachte ich viel darüber nach, dass ich mich eines Tages rächen wollte.“ Rache habe er schließlich beim 2:0-Gruppensieg gegen die deutsche Nationalmannschaft bei der Fußball-WM 2018 in Russland geübt – dem „denkwürdigsten Moment seiner Karriere“. Der WM-Titelverteidiger um Weltmeistertrainer Joachim Löw musste daraufhin frühzeitig die Heimreise nach nur drei Spielen antreten. Der 29-jährige Son, der in der Bundesliga für den Hamburger SV und Bayer Leverkusen auflief, sagte, dass er nach seinem Treffer in der Nachspielzeit wenig Mitgefühl mit dem Gegner und den enttäuschten Fans gehabt habe.

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