Leichtathletik
Leichtathletin Gina Lückenkemper reist mit großem Selbstvertrauen zu den Weltmeisterschaften nach Eugene. Einen Tag vor ihrer Weiterreise aus dem Trainingscamp im kalifornischen Santa Barbara nach Oregon berichtete die 25 Jahre alte Sprinterin der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag (Ortszeit): „Ich fühle mich richtig gut und habe hier noch mal richtig geile Trainingseinheiten gehabt, mit Trainingsbestleistung etc. Es läuft und macht richtig Spaß und ich freue mich sehr auf die kommende Woche. Das wird ziemlich geil werden.“ Die EM-Zweite über 100 Meter von 2018 hatte bei den Deutschen Meisterschaften in 10,99 Sekunden den Titel geholt.
Tennis
Wieder ein Ymer, wieder eine Niederlage: Daniel Altmaier (Kempen) ist nach seinem misslungenen Wimbledondebüt auch beim nächsten Tennis-Turnier in der ersten Runde gescheitert. Der 23-Jährige verlor am Montag im schwedischen Bastad auf Sandplatz gegen den Lokalmatador Elias Ymer mit 4:6, 6:7 (5:7) – obwohl er im Tiebreak des zweiten Satzes 5:1 vorne gelegen hatte. In Wimbledon war Altmaier gegen Ymers jüngeren Bruder Mikael ausgeschieden.
Tischtennis
Eigentlich sollte an diesem Montag in Budapest das erste Tischtennis-Grand-Smash-Turnier in Europa beginnen. Die Turnierserie World Table Tennis (WTT) hat diese Saisonhöhepunkte nach dem Vorbild der vier Grand Slams im Tennis konzipiert. Doch die WTT und der gastgebende ungarische Tischtennis-Verband haben die Grand-Smash-Premiere kurzfristig und ohne offizielle Mitteilung auf unbestimmte Zeit verschoben. Hintergrund sind fehlende finanzielle Garantien, die die Ungarn nicht erbringen konnten. Stattdessen finden nun in Budapest nacheinander drei Turniere aus unteren Kategorien unter dem Titel „Europäische Sommer-Serie“ statt.
Hockey
Der Traum von Edelmetall lebt, doch Anne Schröder schiebt diesen Gedanken noch ganz weit weg. Klar, „die Sehnsucht, wieder eine Medaille in der Hand zu halten ist riesig bei uns“, sagte die Hockey-Nationalspielerin. Doch noch sei es nicht mehr als ein „Fernziel“ bei der Weltmeisterschaft. Erst einmal gilt es, das Viertelfinale zu überstehen. Denn dort war bei der vergangenen WM 2018 Endstation gewesen. Am Dienstag (17.00 Uhr/DAZN) nimmt die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) nun erneut Anlauf und auf der Partie gegen Neuseeland liegt der volle Fokus. „Wenn man versucht, alle Eventualitäten auszuschalten, ist die Wahrscheinlichkeit denke ich auch größer, dass wir das gewinnen“, betonte Schröder.