Leichtathletik-EM
Laufass Konstanze Klosterhalfen hat bei der Heim-EM in München das Podest über 10.000 m verfehlt. Die Leverkusenerin belegte in 31:05,21 Minuten den vierten Platz. Gold sicherte sich die Türkin Yasemin Can (30:32,57) vor der Britin Eilish McColgan (30:41,05) und Titelverteidigerin Lonah Chemtai Salpeter aus Israel (30:46,37). Die 25-jährige Klosterhalfen hatte sich Ende Juni mit dem Coronavirus infiziert und war bei der WM in Eugene entkräftet im Vorlauf über 5000 m ausgeschieden. Vor dem Heimpublikum präsentierte sich die Rheinländerin wieder in besserer Form, konnte beim Antritt der Türkin sieben Runden vor Schluss aber nicht mehr mithalten.
Eishockey
Die Mannschaft aufgerüstet, das Beste vom Besten aus der Deutschen Eishockey Liga geholt – doch beim EHC München hakt es gewaltig. Beim internationalen Turnier in Kitzbühel wurde das Team von Don Jackson Letzter. Es unterlag Hradec Kralove aus Tschechien mit 1:7 und im Spiel um Platz drei dem Schweizer Meister EV Zug 4:5. Gegen Hradec Kralove betrug der Rückstand nach dem ersten Drittel 0:4, das wiederholte sich tags darauf gegen Zug, das man in der Vorsaison in der Champions League ausgeschaltet hatte.
Pferd
Das dritte Rennen des Tages am Montag auf der Riemer Galopprennbahn war auf dem Papier offen wie selten eines – immerhin traten fünf Debütanten gegeneinander an, also alle ohne Erfahrung und damit ohne belastbare Einschätzung über ihr Können. Umso deutlicher dann das Ergebnis: Mit vier Längen Vorsprung setzte sich leicht die von Henk Grewe in Köln trainierte Kavar durch. Die von Michael Cadeddu gerittene Stute führte dabei vom Start weg und gab die Führung bis ins Ziel nicht mehr ab. Dementsprechend eindeutig der Kommentar des Jockeys: „Alles perfekt gemacht.“ cw
Beachvolleyball
Die WM-Dritten Svenja Müller und Cinja Tillmann haben ihr Auftaktspiel bei der Beachvolleyball-EM in München gewonnen. In der Gruppe A setzten sich die beiden Hamburgerinnen am Montag gegen die französischen Meisterinnen Aline Chamereau und Clemence Vieira sicher mit 21:14, 21:15 durch. Die 21-jährige Svenja Müller und die zehn Jahre ältere Tillmann waren nach der erfolgreichen WM im Juni in Rom durch eine Corona-Infektion in der Vorbereitung gestört worden. Beim Elite-16-Turnier der Beach-Pro-Tour in der vergangenen Woche in Hamburg waren sie gegen starke Gegnerinnen in der Gruppenphase knapp ausgeschieden. Tillmann hatte bereits vor zwei Jahren mit ihrer damaligen Partnerin Kim Behrens EM-Silber geholt. Mit Müller bestreitet sie in diesem Jahr ihre erste gemeinsame Saison.