Schwimmen
Bundestrainer Bernd Berkhahn wünscht sich, dass Schwimmen in Zukunft wieder Teil des Multisportevents European Championships wird. „Das wäre toll, wenn Schwimmen sich da wieder integrieren könnte“, sagte der 51-Jährige in Rom. In der italienischen Hauptstadt haben die Schwimmer, Freiwasserschwimmer, Wasserspringer, Synchronschwimmerinnen und Klippenspringer gerade ihre EM-Wettkämpfe ausgetragen. Parallel fanden in München die European Championships mit anderen Sportarten statt. Vor vier Jahren war Schwimmen in Schottland bereits einmal in ein solches Event eingebunden gewesen. „2018 in Glasgow hat es wirklich wunderbar funktioniert“, sagte Spitzenschwimmer Florian Wellbrock in Italien. Der Freiwasser-Olympiasieger ergänzte: „Ich habe schon den Eindruck, dass auch die Europameisterschaften hier aufgrund der Veranstaltung in München in Deutschland mehr wahrgenommen wurden. Aber ich glaube, hätten wir zeitgleich die Europameisterschaften auch in München austragen dürfen, wäre es noch mal ein bisschen schöner gewesen.“ Zu den Gründen, warum es kompliziert werden könnte, Schwimmen wieder zu integrieren, sagte Wellbrocks Magdeburger Trainer Berkhahn mit Blick auf den europäischen Verband: „Wahrscheinlich tut sich die Len schwer, sich da zukünftig einzufassen, weil dann ja auch ein bisschen was von der Macht verloren geht.“
Turnen
Stufenbarren-Europameisterin Elisabeth Seitz hat ihre vierte Olympia-Teilnahme fest ins Visier genommen. „Bis Paris sind es nur zwei Jahre. Meine Motivation ist da, da nochmal Gas zu geben“, sagte die deutsche Rekordmeisterin im SWR. Die Stuttgarterin hatte bei den European Championships in München ihre erste internationale Goldmedaille gewonnen. Für die 28 Jahre alte Sportsoldatin nicht nur ein sportlicher Triumph, sondern auch die Basis für eine ganz persönliche Erkenntnis: „Ich habe mir bewiesen, dass es noch läuft und funktioniert, und dass ich keineswegs zu alt bin für den Sport.“
Motorsport
Nach seinem Abschied von Audi setzt der dreimalige DTM-Champion Rene Rast seine Karriere bei BMW M Motorsport fort. Dies teilte das Team am Montag mit. In welchen Serien der 35 Jahre alte Mindener ab 2023 starten wird, will BMW zu einem „späteren Zeitpunkt“ bekannt geben. „Nach so vielen erfolgreichen Jahren bei Audi freue ich mich auf eine neue spannende Herausforderung“, sagte Rast.