München – Bei Borussia Dortmund sorgte die Rückkehr von Erling Haaland für Vorfreude, nachdem sich dessen neuer Arbeitgeber Manchester City, der FC Sevilla und der FC Kopenhagen zu Dortmund in die Gruppe G gesellten. „ManCity ist in der Champions League natürlich ein Brett. Wir freuen uns genauso drauf wie auf das Wiedersehen mit Erling Haaland“, so Kapitän Marco Reus, der im Vorjahr mit dem BVB noch in der Gruppenphase in einer vermeintlich leichten Gruppe gescheitert war. Nun wird der Einzug ins Achtelfinale erneut erwartet.
Leipzig, Leverkusen und Frankfurt dürfen derweil ebenfalls durchaus vom Weiterkommen träumen. Die als Europa-League-Sieger erstmals für Champions League qualifizierte Eintracht spielt in der Gruppe D gegen Tottenham Hotspur, Sporting Lissabon und Olympique Marseille und hofft weitere magische Europapokal-Nächte. „Wir sind in eine sportlich reizvolle und hochattraktive Gruppe gelost worden. Wir freuen uns sehr auf diese Herausforderung. Die Tottenham Hotspur als Topklub der Premier League verfügen über eine außerordentliche individuelle Qualität – wenn man unter anderem vor allem an Harry Kane und Heung-min Son denkt“, kommentierte Sportvorstand Markus Krösche die Auslosung für die Vorrunde, die von 6./7. September bis zum 1./2. November dauert.
Es ist eine Turbo-Gruppenphase, weil die Achtelfinal-Paarungen bis zum WM-Start am 20. November stehen sollen. Funktionär Krösche fügte an: „Sporting Lissabon hat in der vergangenen Saison durch ein großartiges Kollektiv geglänzt. Ähnlich wie Olympique Marseille, die als Zweiter der Ligue 1 im vergangenen Jahr überragend gespielt haben. Unser Ziel ist, trotz der Stärke der Gegner die Qualifikation für das Achtelfinale.“
Pokalsieger RB Leipzig bekommt es derweil in Gruppe F neben Real um Toni Kroos mit Schachtar Donezk und Celtic Glasgow zu tun – die Runde der letzten 16 muss auch hier das klare Ziel sein. „Wir freuen uns gemeinsam mit unseren Fans auf magische Nächte! Unser Ziel ist es, europäisch zu überwintern – am liebsten natürlich zum dritten Mal in der Königsklasse“, sagte Geschäftsführer Oliver Mintzlaff.
Die mit drei Niederlagen aus drei Spielen in die Liga gestarteten Leverkusener dürften sich ebenfalls gefreut haben, als der FC Porto, Atletico Madrid und der FC Brügge für sie aus der Lostrommel gezogen wurden. sid/dpa