Trapp bleibt der Eintracht treu

von Redaktion

Nationaltorhüter hat sich gegen einen Wechsel zu Manchester United entschieden

Frankfurt/Main – Tagelang zerbrach sich Kevin Trapp den Kopf, wog sorgfältig das Für und Wider ab. Waldstadion oder Old Trafford? Bundesliga oder Premier League? Publikumsliebling oder WM-Platz gefährden? Herzensverein oder Millionenofferte? Doch pünktlich zu seinem zehnjährigen Jubiläum bei Eintracht Frankfurt (im 25. August 2012 hatte Trapp sein erstes Bundesligaspiel für die SGE bestritten, d. Red.) leistete er trotz aller lukrativen Lockrufe von Manchester United den Treueschwur.

Er habe „den Verantwortlichen beider Vereine mitgeteilt, dass ich mich für die Eintracht entschieden habe“, schrieb der 32-Jährige bei Instagram – und sorgte damit in den sozialen Netzwerken für Begeisterung. Nicht nur bei seinen Mitspielern oder allen Eintracht-Anhängern, sondern generell bei allen Fußballromantikern. Denn der Nationaltorhüter widerstand mit seiner Entscheidung auch dem Ruf des Geldes. Fast 50 Millionen Euro hätte er bei Manchester United in vier Jahren verdienen können.

„Dass ich mich mit so einem Angebot auseinandersetze und mir darüber Gedanken mache, kann, hoffe ich, jeder verstehen.“ Doch zu einem zweiten Abgang nach dem Wechsel zu Paris St. Germain im Jahr 2015, wo er sportlich nie wirklich glücklich wurde, konnte er sich nicht durchringen.

„Ich habe hier mit Frankfurt Unvergessliches erlebt, und wir haben zusammen Geschichte geschrieben“, schwärmte Trapp. Er fügte hinzu: „Der Saisonstart war holprig, aber ich habe absolutes Vertrauen in uns.“  sid

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