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von Redaktion

DFB-Kapitänin Alexandra Popp verlängert ihren Vertrag beim VfL vorzeitig bis 2025 – „Einfach der beste Club“

Wolfsburg – DFB-Kapitänin Alexandra Popp bleibt dem Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg erhalten. Wie der Verein am Donnerstag mitteilte, verlängerte die 31-Jährige ihren ursprünglich bis 2023 laufenden Vertrag vorzeitig bis zum 30. Juni 2025.

„Ich freue mich sehr über die Wertschätzung und fühle mich beim VfL Wolfsburg extrem wohl“, sagte Popp: „Wenn ich auf die letzten Jahre zurückblicke, dann bin ich einfach beim besten Klub in Deutschland. Ebenso sehe ich in unserer Mannschaft eine herausragende Qualität und es macht mir großen Spaß, auf und neben dem Platz mit diesen Mädels aufzutreten und um weitere Titel zu kämpfen.“

Popp spielt seit 2012 für den VfL, für den sie bislang 177-mal in der Liga, 32-mal im DFB-Pokal und 60-mal in der Champions League zum Einsatz kam. Bisher sammelte sie insgesamt 18 nationale und drei internationale Vereinstitel. Mit der Nationalmannschaft wurde Popp im Sommer Vize-Europameisterin, 2016 gewann sie Gold bei Olympia.

„Alex zählt nicht nur in Deutschland, sondern weltweit zu den prägenden Persönlichkeiten im Fußball“, sagte Ralf Kellermann, sportlicher Leiter der VfL-Frauen. Der Verein wisse „ihre großartigen Qualitäten auf dem Platz sowie als Führungsspielerin schon lange zu schätzen“.

Popp sieht derweil die Weichen gestellt für eine größere Anerkennung des Frauenfußballs in Deutschland. „Wir haben den Grundstein mit einem sehr guten EM-Turnier in England gelegt“, sagte die Spielerin des VfL Wolfsburg am Montag vor der Verleihung des „Sport Bild“-Award in Hamburg. „Noch sind die Verhältnisse längst nicht soweit wie bei den Männern“, meinte sie und äußerte eine Hoffnung: „Im besten Fall werden für uns Grundgehälter in der 1. und 2. Liga eingeführt.“

Durch größere Anerkennung des Frauenfußballs in der Bevölkerung, in den Medien und in der Wirtschaft sei es hoffentlich möglich, „mehr Gelder zu generieren“, sagte Popp nach der Europameisterschaft.

Im ersten Moment sei nach dem verlorenen Finale bei der EM gegen England die Enttäuschung riesig gewesen, bekannte die 119-malige Nationalspielerin. „Aber wenn man zur Ruhe kommt und alles Revue passieren lässt, was man erreicht hat, dann ist man sehr zufrieden.“

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