Goethe war gut

von Redaktion

HEINRICH HEUTE

VON JÖRG HEINRICH

Gottlob hat der dänische Formel-3-Rennfahrer Oliver Goethe einen Unfall in Spa gerade unbeschadet überstanden. Trotzdem stellen wir uns Fragen: Ist der 17-Jährige dichter aufgefahren als nötig? Hat er seinen Führerschein auf dem Goethe-Institut gemacht? Oder hat er im dichten Verkehr des Rudels Kern nicht gefunden? Wie wir hören, ist der junge Lenker tatsächlich ein Nachfahr(er) des alten Denkers. Und schon Johann Wolfgang von Goethe hat sich intensiv mit dem Motorsport beschäftigt. Das zeigen Zitate wie „Wo viel Licht ist, ist auch viel Windschatten“, „Es irrt der Mensch, solang er fährt“ oder „Der Reifen sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehn“. Wir hoffen sehr, dass es Oliver Goethe in die Formel 1 schafft, das gibt schönen Stoff für Kolumnen. Wenn er bald auf dem ersten Goethe-Platz landet, werden wir ihn loben: Goethe war gut.

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