Es war ein hartes Stück Arbeit und dieser Auftritt bei den Iserlohn Roosters war für die Profis des EHC Red Bull München vor allem ein Geduldsspiel. Doch sie haben es bestanden – am Ende blieb ein 4:1 (0:1, 0:0, 4:0) als Arbeitsnachweis. Sieg Nummer drei im vierten Saisoneinsatz – die Richtung stimmt beim Titelanwärter.
Dabei fingen die Dinge alles andere als gut an. Mit der ersten echten Torszene brachte Chris Brown die Gastgeber in Führung (2.). München rannte an, München spielte gut, doch Andreas Jenike im Iserlohner Tor hatte einen Ausnahmetag erwischt.
So brauchte es, wie so oft eines „schmutzigen“, eines schmucklosen Treffers als Dosenöffner. Und den gab es in Minute 45. Freddie Tiffels fälschte einen Schuss von Konny Abeltshauser ins Netz ab. Gut 50 Sekunden später klappte es auch spielerisch. Yasin Ehliz traf nach feiner Kombination über Maxi Daubner zum 2:1. Austin Ortega (57./Powerplay) und Youngster Philipp Krening (60.) machten den hochverdienten Erfolg im Schlussspurt klar. rp