IM BLICKPUNKT

Bayern-Legende Augenthaler wird 65

von Redaktion

Klaus Augenthaler liebt das Angeln. In diesem Jahr ist der frühere Fußball-Weltmeister aber nur am Vatertag dazu gekommen. „Es geht dabei auch gar nicht unbedingt ums Fangen. Man fährt von der Autobahn runter, ist am Wasser, hat dort Ruhe und seine Brotzeit. Da kann ich richtig abschalten“, erzählte die Legende des FC Bayern München, die am Montag ihren 65. Geburtstag feiert. Mit der Freizeit ist es bei Augenthaler so eine Sache. Der ehemalige Weltklasse-Libero ist nicht nur Spieler-Trainer der Bayern-Legenden. Augenthaler, der beschaulich unweit des Ammersees lebt, ist vor zweieinhalb Jahren noch mal Vater eines Sohnes geworden. Da freut er sich auch, wenn er abends mal in Ruhe Fußball schauen kann. Augenthaler ist ein Großer des deutschen Fußballs. Mit dem FC Bayern wurde er siebenmal deutscher Meister, dreimal DFB-Pokal-Gewinner und stand zweimal im Finale des Landesmeisterpokals. In seinem 27. und letzten Länderspiel krönte sich „Auge“ 1990 in Italien mit dem Nationalteam zum Weltmeister. Augenthaler hatte nie die Eleganz eines Franz Beckenbauer oder die Ausstrahlung eines Paul Breitner – dennoch war er eine der prägenden Figuren beim FC Bayern und in der Bundesliga. Vom „Kofferträger zum Chef“, wie es Dieter Hoeneß einmal formulierte, arbeitete sich der Abwehrspieler hoch und absolvierte 404 Partien (52 Tore) in der deutschen Eliteklasse. Was hat man da noch für Ziele und Träume? „Im Formel-1-Auto bin ich schon gesessen, Hochseefischen war ich schon und der Kilimandscharo ist nicht meins, weil ich ein bisschen Höhenangst habe (lacht)“, erzählte Augenthaler. „Ich hatte vor drei Jahren noch mal eine Anfrage, als Trainer in den Emiraten zu arbeiten, ich bin aber mit meiner Arbeit beim FC Bayern glücklich. Ich habe viel zu tun und es macht mir Spaß.“

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