Manuel Neuer: Wenig Arbeit für den Kapitän und Schlussmann, der nach überstandener Corona-Infektion wieder zwischen den Pfosten stand. Wenn er gefordert war, wie beispielsweise in der 64. Minute beim Schuss von Moussa Diaby, war Neuer zur Stelle. Note: 2
Benjamin Pavard: Solider Auftritt des Franzosen, der sich im Vergleich zu seinem Gegenüber auf der linken Abwehrseite zwar weniger in die Offensive mit einschaltete, dafür seine Defensivarbeit aber zuverlässig und abgebrüht erledigte. Note: 3
Dayot Upamecano: Hinten kompromisslos in Zweikämpfen und Laufduellen und im Spiel nach vorne mit präzisen langen Bällen. Mit solch einem hohen Zuspiel leitete er die zwischenzeitliche 2:0-Führung ein. Note: 2
(ab 82. Noussair Maraoui o.B.)
Matthijs de Ligt: Kommunikativ und schnörkellos führte de Ligt seine Rolle als Abwehrchef aus. In den wenigen brenzligen Situationen klärte er zuverlässig. Diesen Spielstil sollte er in den nächsten Wochen beibehalten, da Lucas Hernandez noch eine ganze Weile ausfällt. Note: 3
Alphonso Davies: Auffällig: Der Kanadier stand wieder deutlich höher als in den „Krisen-Wochen“. Das half den Münchnern nicht nur in ihrem Offensivspiel, sondern auch das Gegenpressing erfolgreich zu gestalten. Note: 2 Marcel Sabitzer: Es war ein Statement von der Trainerbank, dass der Österreicher den Vorzug vor Leon Goretzka, der kürzlich ebenfalls an Corona erkrankt war, erhielt. Sabitzer gab Nebenmann Joshua Kimmich die nötige Rückendeckung auf der Doppelsechs, unterstützte seine Kollegen trotzdem punktuell in der Vorwärtsbewegung.
Note: 3
(ab 65. Leon Goretzka: o.B.) Joshua Kimmich: Verschiedene Experten äußerten leichte Kritik, dass der Sechser seine Rolle im Mittelfeldzentrum zu offensiv interpretiere. Kimmich ließ das kalt. er zeigte gegen Leverkusen ein starkes Spiel, war in der Defensive zuverlässig, stets anspielbar und gab den Takt im Spielaufbau vor. Wie es sich für einen Mittelfeldchef gehört. Note: 2
Jamal Musiala: Der Youngster war als Ballabfänger, Ballverteiler oder Ballmagnet auf dem Spielfeld omnipräsent. Darum glänzte er nach gerade einmal 39 Minuten nicht nur als Torschütze, sondern auch als doppelter Vorbereiter. Erneut bester Bayernspieler. Note: 1
Thomas Müller: Ein typischer Müller-Auftritt: viel Laufarbeit, viel Einsatz und viele Kommandos. Doch in der Offensivreihe fiel er im Vergleich zu seinen Kollegen in Sachen Effektivität etwas ab. Erzielte den Treffer zum 4:0. Note: 2
(ab 81. Ryan Gravenberch o. B.)
Leroy Sané: 180 Sekunden waren gespielt, ehe Sané mit seinem Treffer für die frühe bayerische Erlösung sorgte. Der Nationalspieler nutzte häufig im Dribbling seine Geschwindigkeit, behielt unter Druck den Überblick und zeigte die nötige Körpersprache. Note: 2
(ab 74. Choupo-Moting o.B.)
Sadio Mané: Trotz anhaltender Diskussionen hielt Trainer Julian Nagelsmann an Mané fest – und sollte für sein Vertrauen belohnt werden. Der Senegalese erzielte sein erstes Saisontor in der Arena und zeigte darüber hinaus ein engagiertes Spiel. Note: 2 (ab 65. Serge Gnabry: o.B. )
M. BONKE