Peiting – Fünf Punkte aus zwei Spielen. In ähnlicher Manier (mit sechs Punkten) ist der EC Peiting letztmals im Herbst 2018 in eine Spielzeit gestartet – als er am Ende als Erster die Vorrunde in der Oberliga Süd abschloss. Diesmal gewann der ECP zum Auftakt zu Hause gegen den Deggendorfer SC nach Verlängerung mit 4:3 und besiegte danach den EV Füssen auswärts mit 3:2.
Die Füssener, die heuer 100-jähriges Bestehen des Eishockeyvereins feiern und am Sonntag dem Publikum ihr neues Maskottchen „Kobi“ offiziell vorstellten, lagen zweimal vorn, doch die Peitinger hatten stets eine Antwort parat. Coach Anton Saal war nicht rundum zufrieden: Als „zu unkontrolliert und ein bisserl zu hektisch“ bezeichnete er den Auftritt.
Die komplett neuformierten Blöcke zeigten allerdings schon gutes Zusammenspiel, für Akzente in der Offensive sorgten nicht zuletzt die Zugänge. So bereitete die erste Reihe mit Samuel Payeur, David Miller und Marc Besl den Gegnern einige Schwierigkeiten. Im Spiel gegen Deggendorf sorgte Payeur für den entscheidenden Treffer in der Overtime, gegen Füssen war das Tor von Miller zum 3:2 entscheidend. PAUL HOPP