Dortmund/Glasgow – Borussia Dortmund will mit der neu entfachten Euphorie vorzeitig ins Achtelfinale stürmen, RB Leipzig benötigt im Kampf um die K.o.-Runde in der Champions League Big Points im Hexenkessel. Während der BVB mit einem Sieg im Heimspiel gegen den FC Sevilla schon das erste große Etappenziel erreichen kann, darf sich Ligarivale Leipzig bei Celtic Glasgow keinen Ausrutscher erlauben.
„Wir sind alle heiß auf das Achtelfinale und wollen einen Meilenstein setzen“, sagte Nationalspieler Niklas Süle vor dem Rückspiel gegen Sevilla an diesem Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video).
Sollte Manchester City zuvor beim FC Kopenhagen nicht verlieren, würde der BVB mit einem weiteren Erfolg gegen die Andalusier (Hinspiel 4:1) das selbst gesteckte Minimalziel in der Königsklasse frühzeitig erreichen. Die Mannschaft strotzt nach dem Last-Minute-Unentschieden gegen den FC Bayern (2:2) vor Selbstvertrauen. Das soll sie, angetrieben von 80 000 Zuschauern, auch gegen Sevilla demonstrieren. „Es ist wichtig, dass wir uns auf uns und unsere Stärken konzentrieren. Wenn wir diese auf den Platz bekommen, werden wir ihnen wieder Probleme bereiten“, sagte BVB-Coach Edin Terzic.
„Paradies“, so nennen und besingen derweil die Celtic-Fans ihr Stadion, das für Gästeteams allzu oft einem Ausflug in die Hölle gleicht. 60 000 Schotten verwandeln den Celtic Park in ein Tollhaus und sorgen für eine Stimmung, die erdrücken und einschüchtern kann.
„Tolles Stadion, tolle Fans und eine wahnsinnige Stimmung“, urteilte RB-Trainer Marco Rose vor der Abflug zum Spiel in Schottland (Dienstag, 21.00 Uhr/DAZN. „Wir müssen mit maximalem Selbstvertrauen und gegenseitiger Unterstützung, aber auch viel Spaß all das aufnehmen und annehmen.“
Derzeit belegt der DFB-Pokalsieger in der Gruppe F Platz drei hinter Real Madrid und Schachtar Donezk. Ein Sieg beim schottischen Meister Celtic (1) würde die Ausgangslage für die finalen Aufgaben stark verbessern. dpa