Keine Experimente

von Redaktion

Handballer vor wichtigen WM-Tests

Frankfurt/Main – Die erste Hürde zum Start in die heiße Phase der WM-Vorbereitung meisterte Alfred Gislason fehlerfrei. „Gott sei Dank nicht“, scherzte der Bundestrainer der deutschen Handballer auf die Frage, ob er beim Wiedersehen nach einem halben Jahr Pause erstmal genauer in die Gesichter seiner Spieler schauen musste. Stattdessen gab der Isländer gleich die Marschroute vor, denn der WM-Countdown läuft – und die Zeit drängt.

Die Woche mit den letzten Länderspielen des Jahres habe „eine sehr große Bedeutung, weil wir nicht so viele Möglichkeiten haben, gemeinsam zu trainieren und uns vorzubereiten“, sagte der 63-Jährige. Es warten Duelle mit zwei „absoluten Weltklassegegnern“: Zunächst fordert die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) Europameister Schweden am Donnerstag in Mannheim, zwei Tage später den EM-Zweiten Spanien in Jaen.

„Wir können erst nach dieser Woche sehen, wo wir wirklich stehen und worauf wir Wert legen müssen, um besser zu werden“, sagte Gislason, der zuletzt im April mit seinen Spielern hatte arbeiten können.

Verzichten muss der Bundestrainer zunächst auf Julius Kühn (Knöchelbruch), Sebastian Heymann und Timo Kastening (beide Kreuzbandriss). Kühn habe „die beste Chance, es bis zur WM noch zu schaffen“, sagte Gislason. Bei Kastening und Heymann habe er dagegen „nicht so große Hoffnung“. Dazu sagten Kreisläufer Jannik Kohlbacher und Linkshänder Fabian Wiede für die laufende Maßnahme ab, neben Rückkehrer Patrick Groetzki wird auch Franz Semper sein Comeback nach langer Auszeit im DHB-Team geben.  sid

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