BAHNRAD-WM

Sprint-Queen Hinze greift an

von Redaktion

Die Reise von Paris nach Paris wird lang, sie wird hart – und Emma Hinze will sich mit einem Paukenschlag auf den Weg machen: Gut 21 Monate vor den Olympischen Spielen in Frankreichs Hauptstadt kann Deutschlands Bahnrad-Queen bei der WM ab Mittwoch an gleicher Stelle ihren Status als schnellste Frau der Welt untermauern. Nach dem Rücktritt von Lisa Brennauer ist die 25-Jährige nun der unumschränkte Topstar im deutschen Team. „Olympia ist schon die ganze Zeit im Hinterkopf. Deshalb will ich die WM positiv für mich nutzen – auch wenn ich weiß, dass es noch fast zwei Jahre hin ist“, sagt die Wahl-Cottbuserin vor ihren Auftritten im schnieken Velodrome National von Montigny-le-Bretonneux rund 35 km vor den Toren der Seine-Metropole. In dem ultraschnellen Oval fanden bereits 2015 die Weltmeisterschaften statt, Kristina Vogel holte damals ihren zweiten von vier WM-Titeln im Einzelsprint. Hinze kann nun als erste Deutsche den Gold-Hattrick in der Königinnendisziplin schaffen – und nichts anderes ist ihr Ziel und Anspruch. „Ich wäre nicht zufrieden mit einmal Bronze“, sagt Hinze, die gleich beim Auftakt am Mittwoch im Teamsprint die Chance auf ihr insgesamt sechstes WM-Gold hat.

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