München – 14 Nationen beteiligen sich an der Champions Hockey League (CHL) – doch für den EHC München stehen überproportional oft Begegnungen mit Clubs aus der nahen Schweiz an. Nachdem man in der Vorrunde Rapperswil-Jona hatte, trifft man im Achtelfinale (15./16., 22./23. November) auf den EV Zug. Es werden fünftes und sechstes Spiel gegen den Schweizer Meister. Die Bilanz ist gut für München: Einmal eliminierte der EHC das Team aus der Steueroase in den Playoffs, vergangene Saison in der Gruppenphase. An die hat er jedoch auch eine unangenehme Erinnerung: Aus Zug brachte die Mannschaft das Corona-Virus mit, 18 Spieler infizierten sich.
Aufgestellt wurde bei der CHL-Auslosung gleich der komplette Playoff-Baum. Kommt München weiter, ging es im Viertelfinale gegen den Sieger aus Mountfield Hradec Kralove gegen Färjestad Karlstad, im Halbfinale würden Rögle Ängelholm, Salzburg, Davos oder Tappara Tampere warten. Doch erst mal kommt der Brocken Zug. In einer Fan-Umfrage für 15 Prozent der Favorit auf den CHL-Sieg. gük