Hinzes sechstes Regenbogen-Trikot

von Redaktion

Bei der Bahn-WM Triumph im Teamsprint

Paris – So langsam droht Emma Hinze akute Platznot im heimischen Kleiderschrank. Fünf Regenbogen-Trikots hingen dort schon, beim rauschenden Auftakt der Bahn-WM vor den Toren von Paris kam das sechste Exemplar des begehrtesten Textils der Radsport-Welt hinzu – und weitere scheinen reserviert: Der sagenhafte Teamsprint-Triumph mit Doppel-Weltrekord an der Seite ihrer Freundinnen Lea Friedrich und Pauline Grabosch soll der Auftakt einer goldenen Woche auf dem Olympia-Oval von 2024 gewesen sein.

„Ich bin einfach megafroh, dieses Trikot wieder tragen zu können“, sagte Hinze, nachdem sie am Mittwochabend das deutsche Trio in beiden K.o.-Runden als Schlusssprinterin mit ihrem unvergleichlichen Turbo ins Ziel gebracht hatte – im Finale waren die Chinesinnen chancenlos. „Wir waren ein unfassbar gutes Team, haben super zusammengearbeitet. Ich bin richtig stolz auf uns“, sagte Hinze (26) strahlend. Im Finale gewann das deutsche Trio in der Fabelzeit von 45,967 Sekunden und unterbot seinen eine knappe Stunde alten Weltrekord aus dem Halbfinale. Dort war der „Emma-Express“ 81 Tausendstel unter seiner eigenen Marke vom WM-Triumph 2021 in Roubaix (46,064) geblieben.

Hinze und Friedrich erreichen dann auch als Solistinnen die Halbfinals (am Freitagabend).  sid

Artikel 8 von 11