Kramer vor dem Aus

von Redaktion

Schalkes Coach nach 0:3 gegen Hoffenheim kaum noch zu halten

Gelsenkirchen – Trainer Frank Kramer dürfte nach dem nächsten Rückschlag beim FC Schalke 04 kaum noch zu halten sein. Nach einer lange engagierten, aber glücklosen Leistung kassierte der Bundesliga-Aufsteiger beim 0:3 (0:2) am Freitagabend gegen die TSG Hoffenheim die vierte Niederlage in Serie. Die Sportliche Leitung hatte zuvor eine Reaktion des Teams gefordert, die in kämpferischer Hinsicht auch erfolgte – doch Punkte wanderten erneut keine auf das Konto. Stattdessen hatte das Kramer-Team viel Pech bei zwei Pfostentreffern und zwei berechtigten Elfmetern für Hoffenheim, die aber erst nach Intervention des Videoschiedsrichters gegeben wurden.

Robert Skov verwandelte beide Strafstöße sicher (11. Minute/59.). Zudem traf Munas Dabbur (45.+2) kurz vor der Pause während einer Schalker Drangphase nach einem Konter. Dadurch rückt das Team des früheren Schalker Trainers André Breitenreiter zumindest für einen Tag auf Champions-League-Platz drei vor. Nach dem zehnten Spieltag fällt Schalke dagegen in jedem Fall auf einen direkten Abstiegsplatz zurück.

Ob Kramer am Dienstag beim erneuten Duell beider Clubs im DFB-Pokal in Sinsheim noch einmal auf der Schalker Bank sitzen wird, war bei Spielende noch unklar. Nach dem dritten Hoffenheimer Tor hatte es wie schon zuletzt beim 0:4 bei Bayer Leverkusen „Kramer raus“-Rufe einiger Fans gegeben.  sid

Dienstag treffen sich beide Clubs wieder – im Pokal

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