Nach den Ausschreitungen im Hinspiel bei Olympique Marseille hoffen die Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt auf ein friedliches Rückspiel. „Das ist die Arbeit der Exekutive. Ich bin sicher, alle handelnden Personen werden das Notwendige unternehmen, um entsprechend vorbereitet zu sein“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Philip Holzer der FAZ vor der Champions-League-Partie in Frankfurt.
Beim Hinspiel in Marseille Mitte September war es zu schweren Ausschreitungen gekommen. Im Stade Velodrome schossen Anhänger beider Lager Pyrotechnik in andere Fanblöcke und zündeten zahlreiche Böller. Ein Eintracht-Fan wurde dabei schwer verletzt.
„Was da passiert ist, hat mich erschüttert: Es herrschten kriegsähnliche Zustände“, sagte Holzer. Die Verantwortlichen von Olympique hätten nicht hingeschaut, was im Block der Olympique-Anhänger vor sich ging. dpa