Vorstandssprecher Axel Hellmann hat den Umgang mit den Anhängern von Eintracht Frankfurt rund um das Auswärtsspiel bei Sporting Lissabon kritisiert. „Unsere Fans wurden ein Stück weit schikaniert auf dem Weg ins Stadion, das werden wir aufarbeiten müssen“, sagte der 51-Jährige nach dem Achtelfinal-Einzug in der Champions League. Der Fanmarsch war von der Polizei derart in die Länge gezogen worden, dass rund 800 SGE-Fans den Anpfiff verpassten. Über 10 000 Anhänger der Hessen waren in die portugiesische Hauptstadt gereist, nur rund ein Drittel davon konnte das 2:1 (0:1) live im Estadio Jose Alvalade verfolgen. „Das Stadion war nicht voll, mich betrübt das“, sagte Hellmann: „Ich bin mir sicher, wir würden das anders regeln. Ich habe da eine andere Vorstellung, wie man so ein Fußballfest erlaubt.“ Über 10 000 Plätze waren in der Arena am Dienstagabend leer geblieben, der Kauf eines Tickets in den Heimbereichen war allerdings nur als Sporting-Mitglied möglich. „Es ist einfach europäisch nicht, wie ich mir wünschen würde, dass man mit Fußballfans umgeht“, so Hellmann.
Die frühere Profischwimmerin Franziska van Almsick will als Aufsichtsrätin des Frauenfußballteams Victoria Berlin an dessen Aufstieg in die Bundesliga mitwirken. Für Frauen gehe es darum, gesehen zu werden, sagte die 44-Jährige der Illustrierten „Gala“ laut Vorabmeldung vom Mittwoch. Sie sehe sich nicht als „Superemanze“. Ihr fehlten aber „Spitzenpositionen, die mit der Familie vereinbar sind“. Van Almsick gehört zu einer Gruppe von prominenten Frauen, die ein Netzwerk zur Förderung der Frauenfußballabteilung des Regionalligisten Victoria Berlin bildeten. Mitbegründerin ist die ehemalige Fußballnationalspielerin Ariane Hingst, zu den Investorinnen gehören auch die Komikerin Carolin Kebekus und die Journalistin Dunja Hayali. Ziel ist es, das Team binnen fünf Jahren zu professionalisieren und dann bis in die zweite Bundesliga zu führen.