IN KÜRZE

Mehr deutsche Spieler für die NFL Wagners Magic verlieren erneut World Series: Phillies führen wieder

von Redaktion

Football

Die National Football League will in Zukunft mehr Spieler aus Deutschland und investiert auch deswegen über das NFL-Spiel in München hinaus in American Football. Es gehe darum, „langfristig mehr deutsche Spieler in die NFL zu bekommen“, sagte NFL-Deutschlandchef Alexander Steinforth in einem Interview der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittwoch). „Weil wir wissen, dass wir als Liga in Deutschland noch einmal ganz andere Chancen haben, wenn wir mehr deutsche Protagonisten in der NFL erleben, mit denen sich die Fans auch identifizieren, eine emotionale Verbindung aufbauen können“, sagte Steinforth. Der wohl bekannteste Deutsche in der NFL ist derzeit der Stuttgarter Jakob Johnson, der bei den Las Vegas Raiders spielt. Amon-Ra St. Brown von den Detroit Lions und sein Bruder Equanimeous St. Brown von den Chicago Bears haben eine deutsche Mutter. Devery Hamilton von den New York Giants ist in Stuttgart geboren und aufgewachsen. Dazu kommen noch weitere Footballer wie Marcel Dabo aus Reutlingen, der bei den Indianapolis Colts im Trainingskader steht.

Basketball

Basketball-Shootingstar Franz Wagner hat mit Orlando Magic in der nordamerikanischen Profiliga NBA die nächste Niederlage kassiert. Der EM-Bronzegewinner verlor mit seinem Team gegen Oklahoma City Thunder mit 108:116. Wagner steuerte 20 Punkte sowie sieben Assists und einen Rebound bei. Topscorer der Partie war Shai Gilgeous-Alexander von Oklahoma (34 Punkte), für Wagners Team erzielte Wendell Carter Jr. 30 Punkte. Orlando ist mit nur einem Sieg aus acht Spielen Letzer im Osten. Nach der Trennung von Trainer Steve Nash mussten auch die Brooklyn Nets eine Niederlage einstecken. Die Mannschaft um Interimstrainer Jacque Vaughn verlor gegen die Chicago Bulls 99:108. Topscorer Kevin Durant (32 Punkte) berichtete nach der Partie, er habe zuerst im Fernsehen von der Entlassung erfahren. „Ich bin von meinem Nickerchen aufgewacht und sah es auf ESPN“, sagte Durant. „Ich war schockiert. Man ist immer schockiert, wenn so etwas passiert, aber in der NBA ist das normal.“ Man könne nicht all zu viel darüber nachdenken, „aber es war heute ein bisschen in meinem Kopf.“ Zuletzt hatte es immer wieder Unruhe in der Franchise gegeben. Durant habe ein Ultimatum gestellt, berichteten Medien. Entweder er verlasse den Club oder die sportliche Führung um Coach Nash, soll die Forderung gelautet haben.

Baseball

Die Philadelphia Phillies haben in der Major League Baseball (MLB) das dritte Spiel der World Series für sich entschieden und damit wieder die Führung übernommen. Das Team setzte sich mit fünf Homeruns 7:0 gegen die Houston Astros durch, in der Best-of-Seven-Serie steht es nun 2:1.

Artikel 3 von 11