Freiburg – Borussia Dortmund hat seinen Marathonmännern eine Pause gegönnt und mit einer B-Elf die schwächste Leistung der Champions-League-Saison abgeliefert. Ohne geschonte Stars wie Jude Bellingham erreichte der BVB im sportlich bedeutungslosen Gruppenfinale beim FC Kopenhagen ein 1:1 (1:1), das er sich erst in der zweiten Halbzeit verdiente. Der Achtelfinaleinzug als Gruppenzweiter hatte schon vor dem Anpfiff festgestanden.
Thorgan Hazard (23.), der erneut als Linksverteidiger aushalf, nutzte eine Flanke des sehr selten spielenden Felix Passlack zum Führungstreffer. Torhüter Gregor Kobel verhinderte rund um den Ausgleich durch Hakon Haraldsson (41.) mit einigen Paraden im Stadion Parken weitere Gegentore, dann bekam auch er eine Halbzeit Erholung. Der Punkt brachte dem BVB noch einmal 930.000 Euro Prämie ein. Im Siegesfall wären es 2,8 Millionen gewesen.
Die vielen Umstellungen beim BVB machten sich bemerkbar, die Abwehr bekam große Probleme. Mats Hummels wurde an der Außenlinie mehrmals eingedreht, die folgende Flanke hätte Roony Bardghji in den Torwinkel geköpft – wenn Kobel nicht spektakulär gerettet hätte (9.). Erst danach fanden die Dortmunder einigermaßen ins Spiel. Nach dem Ausgleich gab es noch einen Pfostenschuss von Moukoko. sid