Nürnberg kassiert spätes 1:1 in Rostock

von Redaktion

Heidenheim nach 4:3-Sieg oben dran

München – Hansa Rostocks neuer Trainer Patrick Glöckner ist mit Glück immerhin zu einem mäßigen Debüt gekommen. Zwei Tage nach der Verpflichtung des Zweitliga-Novizen als Nachfolger des Aufstiegscoaches Jens Härtel blieb die Kogge durch ein 1:1 (0:1) gegen Altmeister 1. FC Nürnberg im vierten Heimspiel nacheinander sieglos und verpasste die Chance für einen größeren Vorsprung auf die Gefahrenzone.

Der Club geht unterdessen nach seinem insgesamt vierten Spiel in Serie ohne Erfolgserlebnis am Wochenende von einem Abstiegsplatz aus ins Hinrunde-Finale.

Fabian Nürnberger brachte die Gäste schon nach fünf Minuten in Führung. Der eingewechselte Joker Nils Fröling (90.+1) bewahrte Glöckner mit dem späten Ausgleich für die Platzherren vor einem kompletten Fehlstart in sein Engagement bei Hansa.

Rostock begann engagiert und erspielte sich auch früh eine Chance. Svante Ingelsson scheiterte allerdings an Gäste-Schlussmann Christina Mathenia (3.). Beinahe im direkten Gegenzug trifft Nürnberger mit dem ersten Schuss auf das Gehäuse der Platzherren zur Führung der Mannschaft von FCN-Coach Markus Weinzierl. Hansa bemühte sich in der Folge zwar um den Ausgleich, kam jedoch bis zum Seitenwechsel zu keiner weiteren nennenswerten Torgelegenheit mehr.

Im zweiten Abschnitt verstärkten die Gastgeber den Druck. Mehrfach aber scheiterten Glöckners Spieler erneut an Mathenia, der den Ausgleich der Norddeutschen zunächst verhinderte. Fröling belohnte die Gastgeber allerdings noch für ihre ausdauernden Anstrengungen um einen Zähler.

Der 1. FC Heidenheim setzt sich währenddessen oben fest. Das Team von Trainer Frank Schmidt gewann das Duell beim SV Sandhausen mit 4:3 (2:0). Tim Siersleben (31.), Tim Kleindienst (41.), Christian Kühlwetter (48.) und Kevin Sessa (73.) bescherten dem FCH den dritten Sieg aus den letzten vier Spielen. Sandhausen durfte durch Merveille Papela (50.), Christian Kinsombi (76.) und Alexander Esswein (80.) in der Endphase noch hoffen.  sid

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