Krefeld – Nach der fünften Austragung verabschiedet sich der Deutschland Cup aus Krefeld. Das seit 1987 ausgetragene Heimturnier des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) findet zum vorerst letzten Mal in der Arena des Zweitligisten Krefeld Pinguine statt. „Für die Zuschauer ist es sicher nicht mehr der Aha-Effekt“, gab DEB-Präsident Peter Merten am Freitag zu und kündigte an: „Wir wollen einen neuen Standort. In anderen Regionen ist das Interesse größer.“
Es sei aber noch keine Entscheidung gefallen. Ursprünglich war die neue Arena in München im Gespräch, doch die Fertigstellung verzögert sich. Merten sprach von einer „Übergangslösung vielleicht für zwei Jahre“. Angeblich ist Schwenningen interessiert.
Das Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Dänemark (3:2 nach Verlängerung) sahen offiziell 1680 Zuschauer, tatsächlich verlor sich aber wohl nur rund die Hälfte in der Halle.
Die weiteren Gegner sind am Samstag (17.30 Uhr/Sport1 und MagentaSport) Österreich und am Sonntag (14.30 Uhr/MagentaSport) die Slowakei.