Hachings erster Sieg: 3:0 beim VCO Berlin
Die Volleyballer des TSV Haching München können also doch gewinnen: Eine Woche nach der 1:3-Pokalblamage beim Zweitligisten SV Schwaig rehabilitierte sich die Mannschaft von Trainer Bogdan Tanase beim VCO Berlin im Duell der bisher sieglosen Bundesliga-Kellerkinder mit einem 3:0 (25:16, 25:21, 27:25)-Erfolg. „In Berlin ist das wichtigere Spiel“, hatte Hachings Sportdirektor Mihai Paduretu schon vor der Partie klargestellt, dass ein Punktspielsieg gegen die deutschen Top-Junioren der Jahrgänge 2003 und 2004 bei der Bewertung der laufenden Saison oberste Priorität hat. Seine Mannschaft kam mit dem Druck gut zurecht, lieferte bis weit in den dritten Satz hinein eine souveräne Vorstellung ab. Erst gegen Ende wackelte Haching. Ein Sechs-Punkte-Vorsprung schmolz dahin, doch die Nerven hielten: Der zum MVP gewählte Philipp Schumann blockte den dritten Matchball ins Berliner Feld. um
Herrsching verliert, van Tilburg verletzt
Es war wieder eines dieser epischen Nord-Süd-Duelle zwischen der SVG Lüneburg und den WWK Volleys Herrsching. Nach großem Kampf schlichen die Oberbayern (wieder mal) als Verlierer vom Feld – sie unterlagen 2:3 (25:21, 26:24, 24:26, 20:25, 13:15). Damit verpasste die Mannschaft von Cheftrainer Thomas Ranner den Sprung auf Rang drei. „Wir haben einen Punkt beim direkten Kontrahenten um Platz vier gewonnen“, versuchte Co-Trainer Michael Mattes das Gute aus dem Spiel mitzunehmen. Bitter allerdings: Herrschings Top-angreifer Stijn van Tilburg Mitte verletzte sich Mitte des fünften Satzes. Nach 129 Minuten machte Auke van de Kamp den Deckel für Lüneburg drauf. ds