Joachim Löw
Hansi Flick hat eine Offerte seines früheren Chefs Joachim Löw abgelehnt, ihm bei der WM in Katar als Co-Trainer zu dienen. „Über das Angebot freue ich mich natürlich, aber wir sind dahingehend schon gut aufgestellt“, sagte der Bundestrainer in der Bild am Sonntag. Dort war Löw an ihn unter der Überschrift „Weltmeister fragen Flick“ mit der Aussage herangetreten: „Ich habe ab und an ein bisschen Langeweile, könnte ja vielleicht noch als dein Assistent mit zur WM kommen, mich zum Beispiel um die Standards kümmern. Ist das eine gute Idee?“ Der frühere Bundestrainer Löw, mit Assistent Flick 2014 Weltmeister in Brasilien, ist seit seinem Abschied vom DFB im Sommer 2021 ohne Job. Sein nicht ernst gemeintes Angebot spielt auf die Rolle Flicks beim WM-Triumph an: Damals hatte der Zuarbeiter den Chef davon überzeugt, mehr Gewicht auf Standards zu legen, was sich auszahlte.
Marco Reus
Marco Reus hat nach dem verletzungsbedingten WM-Aus die Hoffnung auf ein weiteres Turnier im DFB-Trikot nicht aufgegeben. „Grundsätzlich habe ich im Leben gelernt, dass man niemals nie sagen soll“, sagte der BVB-Star bei Bild TV mit Blick auf die Heim-EM 2024: „Aber bis dahin kann noch viel passieren. Ich bin für alles offen.“ Lediglich 2012 bei der EM in Polen und der Ukraine sowie beim historischen Aus nach der Gruppenphase bei der WM 2018 in Russland stand Reus bei großen Turnieren im DFB-Kader. Mit dem Verlauf seiner Sprunggelenksverletzung hadert der 33-Jährige. „Ich hätte eigentlich längst wieder fit sein müssen. Leider gab es dann ein paar Komplikationen, ich habe vielleicht etwas zu früh angefangen“, sagte der ewige Pechvogel des DFB.
Wolff Fuss
Fernsehkommentator Wolff-Christoph Fuss ist erst mit Verspätung vor dem Eröffnungsspiel der WM im Al-Bait Stadion eingetroffen. „Der Busfahrer kannte den Weg nicht“, sagte Fuss zu Beginn der Übertragung des Duells zwischen Gastgeber Katar und Ecuador amüsiert. Fuss habe sich mit einem Teil der Magenta-TV-Crew in einem Bus bereits lange vor Anpfiff vor den Toren der Arena befunden. Dann sei der Fahrer „fünf Kilometer in die falsche Richtung gestochen“, sagte der Journalist. Der 46 Jahre alte Fuss traf so erst während der Eröffnungsfeier im Stadion ein und nahm die Verzögerung mit Humor. Er kam vor dem Anpfiff rechtzeitig an seiner Kommentatoren-Position an. „Als Morgan Freeman kam, sind wir hier im Schweiße unseres Angesichts einmarschiert“, sagte Wolff.