FIFA an Elon Musk

von Redaktion

HEINRICH HEUTE

VON JÖRG HEINRICH

Jetzt ist es also passiert. FIFA-Herrscher Gianni Infantino ist verrückt geworden – und die Behandlungschancen sind unklar. In der absurdesten Rede seit Erich Mielke („Ich liebe doch alle, alle Menschen“) verriet Wirrwarr-Gianni, dass er sich jetzt auch „schwul, behindert und als Wanderarbeiter“ fühlt, in zynischer Solidarität mit den unterdrückten Menschen von Katar. Was sagt man dazu? Welcher aufrechte Kerl mit einer Schwäche für Männer will allen Ernstes den Infantino knutschen? Das mit dem Wanderarbeiter stimmt allerdings – immerhin ist Infantino von der Schweiz nach Katar ausgewandert, um vor der Justiz zu türmen. Wer dem Mann zuhört, der die WM als Signal für den Frieden „auch an Nordkorea vergeben würde“, wünscht sich, dass Elon Musk die FIFA kauft (käuflich ist sie ja) – und den Laden innerhalb von drei Wochen an die Wand fährt, so wie Twitter.

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