DFB-Boss Neuendorf will weiter mit Infantino sprechen

von Redaktion

Doha – Trotz der jüngsten Streitigkeiten mit dem Fußball-Weltverband will DFB-Präsident Bernd Neuendorf den FIFA-Chef Gianni Infantino künftig nicht mit Schweigen strafen. Es gebe immer Konflikte und Meinungsverschiedenheiten, sagte der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes bei MagentaTV. Diese dürften aber nicht auf der persönlichen Ebene ausgetragen werden. „Das heißt nicht, dass wir in Zukunft nicht miteinander sprechen. Das wäre auch unprofessionell“, betonte Neuendorf.

Er wisse nicht, ob das Verhältnis zu Infantino wegen der Auseinandersetzungen um die Katar-WM und das Verbot für die „One Love“-Kapitänsbinde angespannt sei. Er kenne solche Situationen aus seiner politischen Vergangenheit, sagte der frühere SPD-Funktionär. Daher sei er „ganz offen, weiter den Dialog“ mit Infantino zu führen.

Zuletzt waren der DFB und die FIFA aneinandergeraten, weil der Weltverband in Katar das Tragen der „One Love“-Binde kurzfristig untersagt hatte.

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