Licht und Schatten

von Redaktion

Die DFB-Spieler nach dem heißen Duell gegen die Spanier in der Einzelkritik

Manuel Neuer: Licht und Schatten beim Torwart. Wenige Minuten nach Anpfiff verhinderte er mit einer spektakulären Flugeinlage die frühe spanische Führung. Am Ball wirkte Neuer ungewohnt unsicher. Note: 4

Thilo Kehrer: Der Einsatz beim Rechtsverteidiger stimmte. Kehrer brachte die nötige Aggressivität mit ins Spiel, allerdings ließ sein Stellungsspiel manchmal zu wünschen übrig. Darum kassierte er auch früh im Spiel die gelbe Karte. Note: 4

Lukas Klostermann (ab 70. Minute): o.B.

Niklas Süle: Stabiler Auftritt des Verteidigers, den Flick wieder ins Abwehrzentrum beorderte. Süle hatte seine spanischen Gegenspieler vor allem in der ersten Hälfte mit seiner ruhig-robusten Spielweise im Griff. Außer beim ersten Treffer der Spanier. Da kam er den entscheidenden Schritt zu spät. Note: 4

Antonio Rüdiger: Wegen einer Zehenlänge wurde der Kopfballtreffer fünf Minuten vor dem Pausenpfiff nach einem Freistoß aberkannt. Seine Defensivaufgaben erledigte Rüdiger gewohnt zuverlässig und versuchte die nötige Ruhe in die Hintermannschaft zu bringen. Note: 3

David Raum: Erhielt den Vorzug vor Christian Günter, biss sich in der Rückwärtsbewegung bei seinen Gegnern fest und versuchte sich nach vorne einzuschalten. Note: 3

Nico Schlotterbeck (ab 87. Minute): o.B.

Joshua Kimmich: Der Mittelfeldstratege war vor allem mit defensiven Aufgaben beschäftigt und trat im Spiel nach vorne daher nicht so häufig in Erscheinung, wie man es von ihm kennt. Dadurch wirkte sein Auftritt unauffällig, doch Kimmich war vor allem damit bemüht, die Mannschaftsteile zu organisieren. Note: 3

Leon Goretzka: Einer seiner typischen Tempo-Vorstöße ließ nicht lange auf sich warten. Doch statt selbst aufs Tor zu schießen, spielte Goretzka auf Flügelstürmer Gnabry. Der stand allerdings im Abseits. Im Zentrum gewann er gefühlt jedes Kopfballduell gegen die Spanier. Note: 4

Serge Gnabry: Erneut ein schwacher Auftritt des Angreifers, der in der Rückwärtsbewegung die nötige Seriosität vermissen ließ und offensiv blass blieb. Note: 5

Jonas Hofmann (ab 87. Minute) o.B.

Ilkay Gündogan: Der einzige deutsche Torschütze musste (oder durfte) gegen Spanien als Zehner ran. Teilweise war er sogar als falscher Neuner unterwegs. An Willen mangelte es Gündogan nicht, eher an Durchschlagskraft und Körperlichkeit. Note: 3

Leroy Sané (ab 70.): o.B.

Jamal Musiala: Vor Anpfiff nahm der Abwehrchef Rüdiger den Youngster in den Arm und flüsterte ihn etwas ins Ohr. Der sonst so coole Musiala strahlte eine ungewohnte Aggressivität aus in seiner Körpersprache aus. Mit einer beherzten Grätsche Mitte der ersten Hälfte verhinderte er eine spanische Großchance. Offensiv war alles wie immer: Der Youngster war in seinen Aktionen stets gefährlich. Note: 3

Thomas Müller: Für Müller ging es im zweiten Gruppenspiel eine Position weiter nach vorne. Als falsche Neun war der Ur-Bayer zwar nicht weniger kommunikativ, aber weit nicht so effektiv wie erhofft. Note: 5

Niclas Füllkrug: Schuss. Tor. Füllkrug. Erfüllte seine Aufgabe perfekt. Note: 1

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