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Seriensieger EHC: Eder fällt lange aus

von Redaktion

Wer wissen will, wann Red Bull München zuletzt leer ausgegangen ist, der muss im Kalender ziemlich weit zurückblättern. Anfang November geschah es in Mannheim, seitdem rauscht der EHC wie ein Schnellzug durch die DEL, beim 6:3 (3:1, 1:0, 2:2) am Mittwoch gegen die Kölner Haie gelang der elfte Sieg in Serie – der clubeigene Rekord in der DEL ist eingestellt.

„Wir haben einen großartigen Lauf“, sagte Chris DeSousa bei MagentaSport, mit zwei Toren und zwei Assists war der kanadische Stürmer der Matchwinner. Dann sendete er mit breiter Brust eine Botschaft: „Solange wir so spielen, wie wir es wollen, in unserem System, sind wir ein Team, das schwer zu schlagen ist.“

Die Konkurrenz hängt hinterher, München hat an der Spitze stolze 14 Punkte Vorsprung auf den ERC Ingolstadt, 16 auf Adler Mannheim. Gegen personell stark dezimierte Haie zeigte die Mannschaft, wie stabil sie derzeit ist. Auf das frühe Gegentor durch Maxi Kammerer (2.) gab DeSousa direkt die Antwort (4.) und sorgte dann für die Führung (14.). Nach dem 2:4 und 3:5 der Kölner schlugen die Münchner zweimal gleich zurück.

Don Jackson war sichtlich zufrieden. „Wir haben schnell auf das erste Gegentor geantwortet“, sagte der Trainer. Seinem Gegenüber Uwe Krupp blieb nur ein Schulterzucken: „Gegen München muss alles stimmen, um ein gutes Ergebnis zu erspielen.“ Das spürt aktuell die ganze Liga. Einziger Wermutstropfen: Stürmer Andreas Eder (26) verletzte sich im Training und fällt mit einer Unterkörperblessur einige Wochen aus.

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