München – Am Ende trugen die Profis des EHC Red Bull München das verlorene Stück Clubgeschichte mit Fassung. Ok, einen letzten Sieg hatten sie noch gebraucht um mit zwölf Erfolgserlebnissen in Serie einen neuen Vereinsrekord aufzustellen – deren vier bis zur Liga-Bestmarke der Adler Mannheim. Aber dann kamen die Eisbären Bremerhaven und machten mit einem 4:2 im Olympia-Eisstadion alle Hoffnungen zunichte. „Schade, aber ich denke, wir können damit ganz gut umgehen“, sagte Torjäger Freddie Tiffels, „nun versuchen wir eben eine neue Serie zu starten.“
Dabei hatte der EHC auch die Partie gegen Bremerhaven lange bestimmt. Doch die Eisbären, mit einem überragenden Schlussmann Maxi Franzreb im Rücken, machten mit einem eiskalten Mitteldrittel aus einem 0:1 ein 3:1. Eine Hypothek, die der EHC nicht mehr wettmachen konnte. Tiffels gab sich dabei auch selbstkritisch. „Natürlich ist es schwer, ein 1:3 noch umzubiegen“, sagte er, „Aber wir haben ein bisschen zu schön gespielt. Am Ende ist uns die Zeit davongerannt.“ rp