München – Irgendwann war im Audi Dome auch Zeit für ein bisschen Besinnlichkeit. Das Licht wurde abgedunkelt, die 4100 Fans reckten zu weihnachtlichen Klängen ihre Smartphones in die Luft. Und die Basketballer des FC Bayern trugen das ihrige bei. 97:78 fertigten sie im letzten Heimspiel des Jahres die Braunschweiger Löwen ab. Und erfreuten damit auch ihren Trainer Andrea Trinchieri. „Ich bin happy über die Art und Weise, wie wir gespielt haben, nämlich als Team“, schwärmte der Italiener.
Dabei hatte die Sache für die Bayern mit einem dicken Wermutstropfen begonnen. Denn gleich in der Anfangsphase knickte Bayerns Allzweckwaffe Isaac Bonga um und musste in die Kabine. Doch die Münchner bekamen auch mit verkürzter Rotation die aufopferungsvoll kämpfenden Niedersachsen um die Ex-Bayern Braxdon Hobbs, Robin Amaize und David Krämer gut in Griff und sicherten sich einen nie ernsthaft gefährdeten Sieg, mit dem sie dem Spitzenduo aus Bonn und Berlin auf den Fersen bleiben. Weiter geht es nun in Europa – am Freitag muss man nach Kaunas. rp