Hakimis Wut auf Infantino und die „FIFA Mafia“

von Redaktion

Ar-Rayyan – Achraf Hakimi war außer sich und schimpfte wüst, laut Augenzeugen war Marokkos Anführer kaum zu beruhigen. Das Ziel seiner Wut: FIFA-Präsident Gianni Infantino. Der Weltverband, so Hakimis schwerer Vorwurf nach dem Spiel um Platz drei, habe Marokko einen größeren Erfolg verwehrt – bewusst! Auch die Fans riefen empört: „FIFA Mafia!“

„Es ist nichts passiert“, spielte Hakimi den Vorfall später herunter, „ich war ein bisschen verärgert nach dem Spiel wegen der ein oder anderen Entscheidung, nichts weiter.“ Ein bisschen? Anwesende berichteten von Beleidigungen in Richtung Infantino, der die Tirade ungerührt habe über sich ergehen lassen.

Hintergrund des Streits: Marokko fühlte sich wie im Halbfinale gegen Frankreich (0:2) vom Schiedsrichter benachteiligt. In beiden Spielen forderten Hakimi und Co. vergeblich einen Elfmeter. Aber: Auch Kroatien hätte am Samstag einen Elfer bekommen können.

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