Das Turnier in Katar soll Lionel Messis letzte Weltmeisterschaft gewesen sein, das hat der 35-Jährige mehrfach betont. Die wegweisenden Punkte seiner einzigartigen Karriere im Überblick.
Wechsel zum FC Barcelona: Messi ist 13 Jahre jung, als seine Eltern mit ihm nach Barcelona auswandern. Dort soll seine Wachstumsstörung weiter behandelt werden – und natürlich soll er in Spanien Fußball spielen. Nach einem Probetraining sollen die Verantwortlichen des FC Barcelona so begeistert gewesen sein, dass sie ihm sofort einen Vertrag gaben.
Guardiolas Dirigent: Sein Ligadebüt in der ersten Mannschaft gab Messi schon 2004. Seine erste Champions League gewann er bereits 2006. Größere Aufmerksamkeit wurde ihm aber erst 2007 gewidmet, als er im Clásico gegen Real Madrid alle drei Barça-Tore erzielte. Und dann kam Pep Guardiola. Unter dem Katalanen reifte Messi zum internationalen Superstar und holte unter anderem drei spanische Meisterschaften, zwei Pokalsiege sowie zwei weitere Königsklassen-Titel.
WM 2014: Beim Turnier in Deutschland 2006 war er noch Ergänzungsspieler, bei der WM 2010 wurde er von Trainer Diego Maradona mit Erwartungen überfrachtet – die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien aber sollte sein Turnier werden. Er schaffte es mit der Albiceleste bis ins große Finale. Aber dort war Schluss. Die Argentinier unterlagen Deutschland in der Verlängerung mit 0:1. Messi war am Boden zerstört. Noch immer fehlte ihm ein Titel mit dem Nationalteam.
Copa América 2021: Erst fünf Jahre später war es so weit. Und Messi war im Nationalteam längst ein anderer. Nicht der manchmal etwas isoliert und nicht immer zufrieden wirkende Megastar. Nein, er war jetzt Teil der Gruppe. Unvergessen seine Ansprache vor dem Finale gegen Brasilien, das Video gibt es noch heute im Netz. „Diese Gruppe ist spektakulär“, sagt er in der Kabine im Kreis seiner Mannschaftskollegen. „Wir gehen raus und holen uns diesen Pokal!“ Und das taten die Argentinier auch.
Wechsel zu PSG: Wenige Wochen später lief er plötzlich nicht mehr im Dress des FC Barcelona, sondern als Profi von Paris Saint-Germain auf. Was eigentlich undenkbar war, wurde plötzlich Realität. Das finanziell in extreme Schieflage geratene Barça musste Messi ziehen lassen. Auch in Paris liefert Messi seitdem immer wieder Glanzmomente.