Basketball
Trainer Andrea Trinchieri hatte schon ein wenig zu knabbern, als die Hoffnung auf eine Fortsetzung der Aufholjagd seines FC Bayern Basketball in der Euroleague beendet war. Vor allem weil seine Profis bei diesem 71:79 bei Fenerbahce Istanbul gerade am Korb so unterlegen waren – eine Disziplin, die sie zuletzt klar beherrscht hatten. 28:44 Rebounds standen am Ende in der Bilanz. Dazu gerade einmal ein erfolgreicher Dreier nach der Pause. „So“, sagte Trinchieri, „so kannst du ein Spiel auf diesem Niveau nicht gewinnen.“ Und doch war der Italiener nachsichtig mit seinem Personal, das sich einmal mehr als Stehaufmännchen erwiesen hatte. Nach 20-Punkte-Rückstand im völlig verpatzten dritten Viertel hatten die Münchner das Duell noch einmal spannend gemacht. Diese Kämpferqualitäten werden bereits am Sonntag schon wieder vonnöten sein. Ab 18 Uhr geht es für die Bayern dann im nationalen Geschäft bei den Risen Ludwigsburg weiter. Die Ludwigsburger Arena ist für die Münchner traditionell ein heißes Pflaster. Allerdings ist der Tabellensechste der BBL im neuen Jahr noch nicht so ganz in Tritt gekommen. Zuletzt setzte es neben einer Niederlage in Chemnitz eine heftige 62:82-Pleite im Champions-League-Duell in Limoge.