Kitzbühel – Das Gefühl. Über nichts anderes spricht Thomas Dreßen aktuell so oft. Er will es wieder haben. Allerdings möchte es Deutschlands Speed-Ass auf der Streif am Freitag und am Samstag nicht mit Gewalt probieren. „Dass habe ich gemerkt, dass funktioniert nicht“, sagte der 29-jährige Mittenwalder.
Stattdessen gehe es ihm um die „Lockerheit“ und das „Selbstvertrauen“. „Dann“ führte Dreßen aus, mache er „intuitiv das Richtige“ und sei schnell. Mit dem Abschlusstraining war er zufrieden, auch wenn er sich wie alle Deutschen außer Romed Baumann (21.) hinter den besten 30 einreihte.
Ein Deutscher in Podestnähe wäre eine Überraschung. Ganz anders als beim norwegischen Abfahrtsdominator Aleksander Aamodt Kilde. Der 30-Jährige verletzte sich beim Training zwar an der rechten Hand, möchte aber trotz des Bruchs eines Handwurzelknochens starten.
Für einen anderen Dominator der letzten Jahre werden die Abfahrten in Kitzbühel die letzten im Weltcup: Beat Feuz (35), Schweiz. Dreßen: „Einer der besten aller Zeiten. Er hat das Gefühl gehabt, wie fast kein anderer.“ tj