Freiburg – Eintracht Frankfurt hat drei Tage vor dem Spitzenspiel in München die Rolle als Bayern-Jäger Nummer eins eingebüßt. Das Team von Trainer Oliver Glasner kam zum Hinrunden-Abschluss im Verfolgerduell beim punktgleichen SC Freiburg zu einem 1:1 (1:0) und liegt weiter fünf Zähler hinter dem Ligaprimus. Freiburg zeigte sich gegenüber der herben 0:6-Pleite beim VfL Wolfsburg stark verbessert.
Randal Kolo Muani brachte die Frankfurter, die kurzfristig auf ihren erkrankten Stammtorhüter Kevin Trapp verzichten mussten, in Führung (42.). Doch Nationalspieler Matthias Ginter (47.) glich im mit 34.700 Zuschauern ausverkauften Europa-Park Stadion per Kopf aus.
Die Eintracht überließ die Spielgestaltung zunächst den Freiburgern und versuchte, mit hohem Pressing zu Offensivaktionen zu gelangen. Doch die Defensive der Breisgauer stand stabil. In der Folge wirkte Frankfurt etwas wacher und fand besser in die Zweikämpfe. Doch das Team von Trainer Christian Streich blieb am Drücker.
Bis zum ersten Torabschluss der Gäste aus Hessen dauerte es bis fast zur Pause: Kolo Muani kam an der Strafraumgrenze zum Abschluss und hämmerte den Ball ins untere rechte Eck zur glücklichen Führung. Direkt nach dem Seitenwechsel schlug dann der Sport-Club eiskalt zurück. Nach einer Flanke von Christian Günter köpfte Ginter den Ball ein. sid