Trinchieris Liebeserklärung

von Redaktion

Bayerns Basketball-Coach deutet Gesprächsbereitschaft an

München – Neulich in Ludwigsburg war Andrea Trinchieri in lange nicht mehr erlebter Weise der Kragen geplatzt. Am Ende gewann er dem Debakel seiner Bayern-Basketballer doch noch etwas Gutes ab. „Manchmal kann so ein Spiel ein Wendepunkt in einer Saison. Immerhin: seither haben die Münchner beide Auftritte gewonnen – darunter auch beim Euroleague-Titelverteidiger Efes Istanbul. Doch so ganz will der Bayern-Coach der Entwicklung noch nicht trauen. „Eine Wende besteht nicht aus zwei Spielen“, sagte er. Mehr muss kommen, am besten schon am Freitag, wenn Italiens Topclub Virtus Bologna im längst restlos ausverkauften Audi Dome vorbeischaut.

Und doch hat Trinchieri mit seinem Ensemble schon jetzt innigen Frieden geschlossen. „Ich liebe meine Spieler, ich liebe meinen Job hier“, sagte er am Mittwoch. Was insofern schon interessant ist als zuletzt immer wieder über einen möglichen Abschied des 54-Jährigen zum Saisonende spekuliert worden war.

Als ein Signal in diesem Zusammenhang wollte Trinchieri seine Worte zwar ausdrücklich nicht verstanden wissen, fügte seiner Liebeserklärung aber doch mit Blick auf seinen auslaufenden Vertrag ziemlich vielsagend hinzu: „Wenn der Verein den richtigen Zeitpunkt gekommen sieht, sich zusammenzusetzen, dann werden wir das bestimmt tun.“ Erst kürzlich hatte sich Geschäftsführer Marko Pesic ziemlich ähnlich geäußert, Was dann doch den Schluss zulässt, dass beide Seiten offene Türen einrennen würden, wenn es in den nächsten Wochen um die Zukunft auf der Schlüsselposition des Vereines geht,

Weitere Erfolge wären da gewisse eine gute Argumentationshilfe. Die Partie am Freitag gegen Bologna wäre sicher ein Anfang.  rp

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