Sturla Holm Lägreid (25/Norwegen): Einer der drei Auserwählten mit einem Weltcupsieg in dieser Saison, die nicht Johannes Thingnes Bö heißen. Lägreid überzeugt mit einer außergewöhnlichen Konstanz. Sollte Bö patzen, ist „Podest-Hamster“ am stärksten einzuschätzen.
Martin Ponsiluoma (Schweden/27): Das erste Saisonrennen in Kontiolahti ging an ihn. Damit kommt er als einziger Saisonsieger nicht aus Norwegen. In Pokljuka bewies er vor zwei Jahren im Sprint, dass er auch WM-Rennen gewinnen kann. In diesem Winter liefert Ponsiluoma zwar nicht immer, untermauerte aber zuletzt mit den Plätzen zwei und drei seine gute Form.
Julia Simon (Frankreich/26): Die Gesamtweltcupführende gewann zwar „nur“ drei Individualrennen, leistete sich aber dafür kaum einen Ausrutscher. Nur dreimal war sie schlechter als Platz drei. Im Duell Frau gegen Frau am Schießstand ist sie äußerst nervenstark.
Marte Olsbu Röiseland (Norwegen/32): Seit Sommer kämpfte die Gesamtweltcupsiegerin mit gesundheitlichen Problemen, nach einer hartnäckigen Corona-Infektion warf sie auch noch eine Gürtelrose zurück. Seit ihrer Rückkehr Anfang Januar tastet sie sich Schritt für Schritt heran, in Antholz überzeugte sie mit drei Top-Sechs-Platzierungen.
Elvira Öberg (Schweden/23): Sie ließ ihren ersten Siegen aus der vergangenen Saison bereits drei folgen, liefert Rennen für Rennen auf Top-Niveau ab und zeigt am Schießstand eine neue Konstanz. Bei einer WM war die Gesamtweltcup-Zweite noch nie besser als Fünfte.