Zwei Fußball-Profis vom Zweitligisten Hamburger SV droht juristischer Ärger. Lokale Medien berichteten am Dienstag über ein mutmaßlich illegales Straßenrennen mit Unfallfolge, in das Jean-Luc Dompe (27) und William Mikelbrencis (18) verwickelt sein sollen. Zudem steht der Vorwurf der Unfallflucht im Raum, die Polizei ermittelt. Ein Polizei-Sprecher bestätigte die Namen nicht, jedoch habe man die Wohnanschrift des Fahrzeughalters überprüft. Dabei handele es sich um einen 27 Jahre alten Franzosen, der „eine leichte Verletzung an der Hand“ aufgewiesen habe. Die Polizei gehe bislang davon aus, dass es sich um den Unfallfahrer handele. Der BMW, der laut Medienberichten Dompe gehören soll, war am Montagabend an der Hafenstraße im Stadtteil St. Pauli in eine Bushaltestelle gerast. Demnach habe sich der Fahrer zuvor ein Rennen mit einem Mercedes geliefert, der auf William Mikelbrencis (18) zugelassen sei. Zuerst hatte die Bild-Zeitung über den Vorfall berichtet.
André Breitenreiter hat sich nach seiner Beurlaubung als Trainer des Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim berührt von der Unterstützung für ihn gezeigt. „Vielen Dank für die unzähligen Nachrichten auf allen Kanälen, über die ich mich sehr gefreut habe“, schrieb Breitenreiter bei Instagram. „Ich bin echt überwältigt und gleichzeitig stolz, dass ich so viel Zuspruch erfahren habe. Das zeigt mir, dass der Weg, den wir eingeschlagen haben, nicht ganz verkehrt war“, fügte der 49-Jährige hinzu. Der Tabellen-14. hatte den Coach am Montag nach zuvor zehn Pflichtspielen ohne Sieg freigestellt. Der frühere Profi war erst im vergangenen Sommer als Nachfolger von Sebastian Hoeneß zur TSG gekommen und besitzt dort noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024. Wer seine Nachfolge antreten wird, blieb zunächst offen.
Werder Bremens Geschäftsführer Klaus Filbry könnte demnächst in den Aufsichtsrat der Deutschen Fußball Liga (DFL) rücken. Einem Bericht des „Kicker“ zufolge ist der 56-Jährige Favorit auf die Nachfolge von Fredi Bobic, der seinen Posten nach dem Aus bei Hertha BSC in der vergangenen Woche niedergelegt hatte. Filbry wird von dem Fachmagazin als Wunschkandidat des sogenannten „Team Mittelstand“ mit Clubs wie Werder, dem Hamburger SV oder dem VfB Stuttgart genannt. Die DFL hatte mitgeteilt, im März bei der Mitgliederversammlung über die Nachfolge entscheiden zu wollen.