Nach den Ermittlungen gegen Eintracht Frankfurts Präsidenten Peter Fischer wegen des Erwerbs und Besitzes von Kokain hat sich dessen Anwalt zur Wehr gesetzt. „Es wird sich rausstellen, dass das Ganze eine riesige Luftnummer ist“, sagte Stefan Eckel der „Bild“. Laut der Zeitung sei die Fischer-Seite „offenbar gestärkt“ aus der Akteneinsicht gegangen.
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hatte Ermittlungen gegen den 66-Jährigen sowie dessen Ehefrau und 25 Jahre alten Sohn eingeleitet. Fischers jüngerer Sohn (13) soll in der Schule mit einem Freund Kokain konsumiert haben. Anschließend sei Fischers Wohnung durchsucht worden, die Ermittler fanden laut Hessischem Rundfunk Kokain-Rückstände auf dem Nachttisch des Eintracht-Präsidenten. Die Kokain-Reste sollen laut „Bild“ in einem Zimmer gefunden worden seien, das nicht klar Fischer zuzuordnen ist. Zudem soll der Urintest des 13-Jährigen, der mit Fischers Sohn Kokain konsumiert haben soll, negativ auf Drogen ausgefallen sein.