Kurz vor dem Champions-League-Duell mit dem FC Bayern herrscht beim französischen Fußballmeister Paris Saint-Germain dicke Luft. Nach der Niederlage im Klassiker bei Olympique Marseille am Mittwochabend ist die Hoffnung auf den Gewinn des französischen Pokals dahin – und die Stimmung schlecht. „Wir haben einiges vermissen lassen, jetzt ist es besser, die Klappe zu halten“, sagte Kapitän Marquinhos nach der Pleite in Marseille. Torwart Gianluigi Donnarumma polterte: „Wir sind wütend.“ Das Starensemble um Neymar und Lionel Messi (im Bild links) unterlag Marseille mit 1:2. „Wir wissen, dass wir uns stark verbessern müssen, wenn wir in dieser Saison etwas erreichen wollen“, sagte Marquinhos – auch mit Blick auf das Achtelfinal-Hinspiel gegen die Bayern am kommenden Dienstag. „Ein Titel, der weg ist, das tut weh.“ Der zwischenzeitliche Ausgleich durch Sergio Ramos in der Nachspielzeit der ersten Hälfte war insgesamt viel zu wenig, um im französischen Klassiker bestehen zu können. Vor allem offensiv enttäuschte PSG, das ohne den verletzten Kylian Mbappé auskommen musste. Es war die dritte Niederlage des französischen Meisters im neuen Jahr. PSG führt die Liga zwar mit acht Punkten Vorsprung an, tritt aber keineswegs souverän auf. „Wir müssen aus diesem Spiel unsere Lehren ziehen“, sagte Trainer Christophe Galtier. Die erste Chance, die Anweisungen des Coaches besser umzusetzen, bietet sich den PSG-Stars am Samstag im Ligaspiel in Monaco. Danach kommen die Bayern nach Paris. foto: imago