Auf Ratschläge seines Ex-Chefs wartete Pellegrino Matarazzo bisher vergeblich – oder er hat sie einfach ignoriert. „Ich hatte noch keinen Kontakt zu ihm“, antwortet der neue Trainer der TSG Hoffenheim bei seiner Vorstellung am Donnerstag auf eine Frage nach Julian Nagelsmann: „Ich habe aber 75 Nachrichten noch nicht gelesen – vielleicht ist er dabei.“ Viel Zeit zum Nachschauen bleibt Matarazzo nicht – denn es steht jede Menge Arbeit an. Das machte der 45-Jährige zu Beginn seiner Rettermission beim abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten deutlich. „Wir müssen den Resetknopf drücken – und dann vorwärts agieren“, sagte der Rückkehrer, der einst bei der TSG Nagelsmann-Assistent war. Am Samstag steht für den Nachfolger von Andre Breitenreiter die erste Prüfung gegen Leverkusen an. foto: dpa/Uwe Anspach