FUSSBALL IN KÜRZE

Leipzig: Nkunku vor Comeback Schalke-Boss wünscht sich Liga-Playoffs Inter: Nullnummer beim Letzten Genua Hans Krankl feiert 70. Geburtstag

von Redaktion

Topstürmer Christopher Nkunku steht bei RB Leipzig vor dem Comeback. Der französische Nationalspieler trainierte nach seinem Außenbandriss im Knie am Dienstag erstmals wieder voll mit der Mannschaft und ist damit eine Option für das Spiel beim VfL Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky). Kapitän Willi Orban nahm nach seiner Stammzellenspende ebenfalls am Teamtraining teil.

Aus Sicht von Schalkes Aufsichtsratschef Axel Hefer würden Playoffs in der Bundesliga das Rennen um die Meisterschaft spannender werden lassen. „In 34 Spielen im normalen Ligabetrieb hat derjenige mit den größten finanziellen Mitteln und dem höchsten Kaderwert die größten Chancen, zu gewinnen. Wenn man zum Beispiel Playoffs spielt, ist diese Wahrscheinlichkeit geringer“, sagte der 45-Jährige der „WAZ“. „Ändert man nichts an der Struktur der Ligen, sollte man den Spielmodus derart ändern, dass das Zufallselement im Ausspielen der Meisterschaft gestärkt wird.“

Sein jüngster Sohn, der neun Jahre alt ist, kenne nur einen deutschen Meister, sagte Hefer. Seit der Saison 2012/13 gewann jedes Jahr der FC Bayern München den Titel. Er wisse, dass der Gedanke an Playoffs „nicht populär“ sei, sagte Hefer. „Die Frage ist: Möchte man an der Tradition festhalten oder nochmal zehn Jahre denselben Deutschen Meister haben?“

Inter Mailand hat in der italienischen Serie A einen herben Dämpfer kassiert. Beim Tabellenvorletzten Sampdoria Genua kam der Ex-Meister um den deutschen Nationalspieler Robin Gosens in einem schwachen Spiel nicht über ein torloses Remis hinaus. Die Meisterträume schwinden damit immer mehr dahin. Inter bleibt zwar erster „Verfolger“ von Spitzenreiter SSC Neapel, der Rückstand beträgt 18 Spieltage vor Schluss jedoch bereits stolze 15 Punkte. Neapel hatte am Sonntag vorgelegt und mit dem 3:0 gegen US Cremonese seinen sechsten Ligasieg in Serie gefeiert. Gosens durfte eine Woche nach seinem Kurzeinsatz im Mailand-Derby gegen AC (1:0) mal wieder von Beginn an spielen, wurde zur Pause aber ausgewechselt.

Seinen runden Geburtstag feiert Österreichs Fußball-Ikone Hans Krankl nur im Kreis der Familie, ehe ihm zu Ehren der große Bahnhof aufgefahren wird. „Für meine Familie oder Journalisten ist das wichtiger als für mich. Für mich ist das ein Geburtstag wie jeder andere, ich lege auf Geburtstage nicht viel Wert“, sagte der Jubilar. An diesem Dienstag wird Krankl 70 Jahre alt. Drei Tage später plant Krankls Ex-Club Rapid Wien im Allianz Stadion die Veranstaltung „70 Jahre – Ein Abend für Hans Krankl“ mit dem 69-maligen Nationalspieler Österreichs als Gast.

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