Der norwegische Skilanglauf-Star Johannes Hösflot Kläbo und die Schwedin Jonna Sundling haben bei der 54. Nordischen Ski-WM im slowenischen Planica die ersten Goldmedaillen gewonnen. Sowohl Kläbo als auch Sundling verteidigten ihre Titel im Klassiksprint erfolgreich, Laura Gimmler lief als beste Athletin des Deutschen Skiverbandes (DSV) auf den elften Rang.
Kläbo verwies seinen Landsmann Paal Golberg und den Franzosen Jules Chappaz auf die Plätze zwei und drei, seit 2018 hat der erst 26-Jährige damit bei jedem Großereignis, sei es Olympia oder WM, Gold im Sprint gewonnen. Olympiasiegerin Sundling (28) setzte sich bei einem schwedischen Vierfachsieg vor ihren Landsfrauen Emma Ribom und Maja Dahlqvist durch.
Die 29 Jahre alte Gimmler bescherte den deutschen Langläuferinnen unterdessen trotz ihres Aus im Halbfinale wie auch schon vor zwei Jahren, als sie in ihrem Heimatort Oberstdorf Zehnte wurde, einen ordentlichen Start in die WM-Wettkämpfe. Sie selbst war allerdings nicht ganz zufrieden: „Klar habe ich vom Finale geträumt, deswegen bin ich gerade schon erst mal enttäuscht“
Teamsprint-Olympiasiegerin Victoria Carl (Zella-Mehlis) war wie Coletta Rydzek (Oberstdorf), die ihr erstes WM-Rennen bestritt, bereits im Viertelfinale gescheitert. Die Polin Izabela Marcisz hatte am letzten Anstieg versucht, „außen an mir vorbeizugehen und hat mir dabei den Stock weggetreten“, sagte Carl, die dadurch keine Chance mehr hatte, die zuvor entstandene Lücke zu schließen.