Olympiasieger auf Formsuche: Zverev kommt nicht vom Fleck

von Redaktion

Alexander Zverev stützte sich geschlagen auf das Netz und klatschte dann schwer enttäuscht mit Andy Murray ab. Dem Olympiasieger und einstigen Weltranglistenzweiten blieb nach seinem Auftaktduell in Doha einmal mehr nur die Rolle des fairen Gratulanten – der deutsche Topspieler kommt auf der Suche nach alter Klasse nicht vom Fleck.

Zverev zählt mit Blick auf die Punkte in diesem Jahr bislang nicht einmal zu den 130 besten Spielern der Tour. Die warmen Worte von Murray, dem er nicht besonders nahe steht, konnten den ungeduldigen Hamburger kaum trösten. „Er hat sich mehr Chancen herausgespielt und war über weite Strecken der bessere Spieler“, sagte der frühere Weltranglistenerste aus Schottland, der sich über den Viertelfinaleinzug deshalb besonders freute: „Alex ist ein Spitzenspieler und ein großartiger Wettkämpfer, er kämpft immer bis zum Ende. Das ist eine seiner größten Stärken.“ Nach drei Stunden harten Kampfes auf dem Center Court der Qatar Open musste sich Zverev aber 6:7 (5:7) 6:2, 5:7 geschlagen geben, es war seine sechste Niederlage im neunten Tourauftritt des Jahres.

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