Plötzlich Heimmacht

von Redaktion

Klostersee mit Top-Moral – rechtzeitig

Grafing – Kaum nähert sich die Oberliga-Hauptrunde ihrem Ende, schon scheint der EHC Klostersee immer besser und vor allem rechtzeitig in Form zu kommen. Mit dem 5:4-Coup nach Verlängerung gegen die Playoff-ambitionierten Memmingen Indians haben die Grafinger nun bereits den dritten Heimsieg in Folge gelandet. Acht von möglichen neun Punkten holte die Mannschaft um Cheftrainer Dominik Quinlan zuletzt zuhause. Natürlich zu wenig, um die Rote Laterne loszuwerden oder die Playdowns zu vermeiden. Dennoch gibt es dem EHC viel Selbstvertrauen für die am 10. März beginnenden Duelle um den Klassenerhalt gegen den HC Landsberg, der einen Negativlauf hat und am Wochenende zwei deftige Pleiten (2:8, 2:11) kassierte.

Klostersee bewies nach dem zu deutlichen 1:6 in Deggendorf gegen den ECDC aber Moral und glich den 3:4-Rückstand (59.) noch aus. Jordy Stallard traf 26 Sekunden vor Schluss zum 4:4, und Philipp Quinlan beendete die Overtime nach nur 59 Sekunden. Headcoach Dominik Quinlan lobte das Penaltykilling („Mit unbedingtem Willen haben wir individuelle Fehler ausgeglichen“) und die Angriffsreihe mit den drei Kontingentspielern, die dazu da sei, „den Unterschied zu machen und die anderen mitzureißen“. OLAF HEID

Artikel 1 von 11