Problem Tordifferenz

von Redaktion

Peitings Nachteil bei Punktgleichheit

Peiting – Es ist ein spannendes Duell um Platz sechs, das sich der EC Peiting und der ECDC Memmingen in der Eishockey-Oberliga Süd liefern. Zwei Spiele vor Schluss der Hauptrunde ist der ECP drei Punkte vor seinem Konkurrenten. Das hat er den beiden Siegen vom Wochenende – einem 9:4 gegen Passau und einen 2:1 gegen Lindau in der Verlängerung – zu verdanken. Und so sagte Trainer Anton Saal bei der Pressekonferenz am Sonntag erleichtert: „Ein Sieg reicht uns jetzt.“ Der direkte Vergleich spreche für Peiting.

Da hatte sich der Coach zu früh gefreut. Darauf wies ihn Gästetrainer John Sicinski hin. „Es zählt die Tordifferenz“, sagte er zu Saal. Der war irritiert, einige Fans lachten. Doch Sicinski hat Recht – das bestätigt ECP-Geschäftsführer Peter Gast: „Es zählt erst die Tordifferenz, das stimmt.“ Die spricht gegen die Peitinger: Memmingen weist aktuell ein Plus von 20 Toren auf, beim ECP sind es nur sechs. Sind beide Teams also punktgleich, stünde der ECDC – bei der aktuellen Tordifferenz – auf Rang sechs, und Peiting müsste in die Pre-Playoffs. Das kann der ECP am leichtesten mit zwei Siegen verhindern: Es warten der Vorletzte Landsberg und Rosenheim (2.). Memmingen hat mit Deggendorf (3.) und Passau (11.) ein ähnliches Programm. KATRIN KLEINSCHMIDT

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